Einladung zum Hochamt

     

    Quelle und Foto: wikipedia und Verband Südtiroler Musikkapelle

    EINLADUNG zum HOCHAMT

    am OSTERSONNTAG 21. 4. 2019 um 9.00 Uhr

    in der PFARRE ST. VALENTIN - LANDSCHACH

     

    Wir freuen uns sehr, dass Musiker aus unserer Umgebung, mit denen wir bereits seit Jahren immer wieder äußerst gerne arbeiten, Zeit haben dieses große Fest mit uns gemeinsam musikalisch zu gestalten.

    Wir haben uns diesmal für eine Messe von Anton Erich Kratz entschieden.

    Anton Erich Kratz wurde am 2. 2. 1917 als Sohn eines K.K. Offiziers in Galizien geboren. Er studierte in Wien und Innsbruck Musik. Er war Chor- und Orchesterleiter, Musiklehrer und Komponist. Auch in Südafrika war er zwischen 1950 und 1968 als Leiter der Opera-Society in Pretoria und des Messias-Chores in Johannesburg tätig. In dieser Zeit erhielt er Orgelunterricht bei Albert Schweizer.

    Als er 1968 nach Tirol retour kam, blieben leider größere Erfolge zu Lebzeiten aufgrund von Intolleranz und Fehleinschätzung, Undankbarkeit und Respektlosigkeit , aus. Er fungierte als Leiter der Musikschule, als Kapellmeister und Leiter der Bundesbahnmusik.

    Er führte zwei Auftragskompositionen für den ORF durch „ Prosante“ und „Rhapsodie für Klaiver und Blasorchester“. Er hinterlässt rund 70 Werke.

    Die von uns gewählte ‚Missa in Es Op. 8‘ wurde von ihm im Jänner 1949 in Hall in Tirol während seiner Zeit als Leiter des Kirchenchores Absam geschrieben. Das Original ist noch immer im Besitz dieses Chores. Da der Zustand des Originals aber zusehens schlechter wurde, kam es zum Druck und somit wurde die Messe für alle frei zugänglich. Der Kirchenchor führt angeblich noch heute jährlich diese Messe entweder zu Allerheiligen oder zu Ostern auf.

    Anton Erich Kratz ist am 14. Jänner 1980 nach seinem bereits dritten Herzinfarkt verstorben.

    Während des Offertoriums wird das ‚Terra tremuit‘ von Heinz Schnitzler (1907-2002) , einem Zeitgenossen Kratz‘ erklingen. Er wurde in Essen geboren und war Zeit seines Lebens als Kirchenmusiker (Studium der Kirchenmusik am St. Greogrius Haus ) nahe Köln tätig. 1969 erhielt er den päpstlichen Orden „Pro ecclesia et Pontifice“

    Übersetzung des ‚Terra tremuit‘: Die Erde erbebte und sie verstummte, als Gott zum Gericht aufstand – HALLELUJA!

    Hier sind wir bereits bei unserem Schlussgesang angelangt: Das ‚Halleluja‘ aus G. F. Händel‘s Messias .

    Da der heurige Ostersonntag ziemlich knapp auf den Tag der Uraufführung fällt—dies war der 13. April 1742 in Dublin—bietet sich dieses Werk absolut an.

     

    Der Kirchenchor wünscht

    FROHE OSTERN

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