Pressemitteilung - Bauern geben Bienen eine Heimat

     

      Bauern geben Bienen eine Heimat: Kampagne zeigt Umweltleistungen der Landwirtschaft auf

     

    Mit einer neuen Kampagne will die Landwirtschaftskammer gemeinsam mit dem Land NÖ Bewusstsein schaffen für die unzähligen Aktivitäten, die Bäuerinnen und Bauern zum Schutz der Artenvielfalt setzen.

     

    Fotocopyright: NLK Burchhart

     

    Über 90 Prozent der niederösterreichischen Bäuerinnen und Bauern haben sich dem österreichischen Umweltprogramm verschrieben. Rund 24.000 Betriebe in Niederösterreich setzen damit freiwillig entsprechende Maßnahmen zum Schutz der Bienen und anderer Insekten um. „‘Bauern geben Bienen eine Heimat‘ ist kein Werbeslogen, sondern zeigt die Umweltleistungen unserer Landwirtschaft auf. Mit seinen umfangreichen rechtlichen Rahmenbedingungen ist Österreich ein Vorreiter. Dennoch wird eine Bäuerin oder ein Bauer der mit einer Feldspritze unterwegs ist von der Öffentlichkeit in Frage gestellt. Und das, obwohl nur in 2-6 Prozent der Fälle Insektizide ausgebracht werden. Der Rest dient einem gezielten Pflanzenschutz, der nur bei wirklichen Notwendigkeiten und unter strengsten Auflagen durchgeführt wird. Die eingesetzten Mittel werden permanent weiterentwickelt und tragen gemeinsam mit anderen Maßnahmen sogar zur Biodiversität bei“, erklärt Landwirtschaftskammer Niederösterreich-Präsident Johannes Schmuckenschlager.

     

    Zwtl.: Maßnahmen im Überblick

    Verantwortung übernehmen, statt mit dem Finger auf andere zu zeigen – so lautet laut Schmuckenschlager die Devise. Trotzdem steht für ihn fest, dass ein Weiterkommen im Sinne des Insektenschutzes nur dann möglich ist, wenn auch Privatpersonen, Gemeinden und Betriebe ihren Teil beitragen. Im Zuge der Kampagne wird es niederösterreichweit Feldaufsteller geben, die zeigen, wo die Bauern den Bienen Heimat geben. Zusätzlich kann man sich als Unterstützer auf www.wir-fuer-bienen.at eintragen und sich über die Leistungen der Landwirtschaft informieren. „So wie es unsere Bäuerinnen und Bauern mit dem Umweltprogramm vorleben, wird es auch Tipps für Privatpersonen geben, um die Artenvielfalt im eigenen Wirkungsbereich zu stärken. Wir werden mit der Landjugend und unserer Initiative ‚Schule am Bauernhof‘ auch Schwerpunkte für die Jugend setzen. Zusätzlich sind Kooperationen mit Gemeinden, dem Straßendienst und Wasserverbänden geplant“, so Schmuckenschlager.

     

    Kontakt Pressestelle:

    Mag. Eva Lechner, BA, Tel. 05 0259 29308, Mobil: 0664 60 259 29308, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

     

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